Augenvorsorge für Kinder

Kinder lernen in den ersten Jahren viel: Stehen, Laufen, Sprechen und auch Sehen. Eltern erleben täglich mit, wie Ihre Kinder die ersten Worte artikulieren oder die ersten Schritte gehen. Doch wie und was Ihre Kinder sehen, bleibt Ihnen verschlossen. Dabei ist es für das Wohlergehen Ihres Kindes sehr wichtig, aus zwei gesunden Augen in die Welt blicken zu können. Sehschwächen durch Sehstörungen können sich auf die Entwicklung Ihres Kindes auswirken und zu schlechteren schulischen Leistungen oder sogar Unfällen im Straßenverkehr führen. Deshalb sollten Sie schon frühzeitig die Sehkraft Ihres Kindes von einem Arzt kontrollieren lassen, um Sehschwächen so schnell wie möglich zu korrigieren. Bei unserer Kinder-Vorsorgeuntersuchung untersuchen wir die Augen Ihres Kindes mit speziellen kindgerechten Sehtests. Die Untersuchung mit dem Plus-Optix-Gerät dauert beispielsweise gerade einmal eine Sekunde. Bei sichtbaren Auffälligkeiten der Augen wie Augenzittern, Hornhauttrübung, Lidveränderung, grau-weißlichen Pupillen oder großen lichtscheuen Augen sollten Sie sofort und ohne Zögern einen Augenarzt aufsuchen. Untersuchungen im Alter von sechs Monaten bis zu einem Jahr empfehlen wir, falls ein erhöhtes Risiko für Schielen, Fehlsichtigkeit oder einer erblichen Augenerkrankung vorliegt. Häufig ist das bei Frühgeburten, Kindern mit Entwicklungsrückstand, Kindern aus Familien mit bekannten erblichen Augenerkrankungen und Geschwistern oder Kindern von Schielern oder stark Fehlsichtigen der Fall. Im Alter von zweieinhalb bis vier Jahren empfehlen wir eine Augenuntersuchung für alle Kinder. Bei einer frühen Erkennung können bereits 90 Prozent aller auftretenden Sehschwächen mit Erfolg behandelt werden. Insbesondere beim Auftreten einer Amblyopie, einer Sehschwäche des Auges ist es wichtig, die Erkrankung so früh wie möglich zu diagnostizieren. Je früher die Sehschwäche erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Behandlungserfolge. Wird sie hingegen nicht erkannt, kann dies zu einer dauerhaften Amblyopie führen, die weder durch eine Brille noch andere Sehhilfen ausgeglichen werden kann. Bitte beachten Sie, dass das Amblyopie-Screening bisher von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen wird.

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