Ambulante und stationäre Operation des grauen Stars mit Linsenimplantation

Grauer Star, auch Katarakt, ist eine Trübung der ursprünglich klaren Augenlinse, die das Sehen zunehmend beeinträchtigt. Je nachdem welcher Teil der Linse betroffen ist, verschlechtert sich die Sehleistung in der Nähe oder das Sehen in der Ferne. Am häufigsten tritt dabei der Altersstar auf, meist bei Menschen über 60 Jahren. Alle anderen Formen des Grauen Stars können aber unabhängig vom Alter bei allen Personengruppen auftauchen, auch bei Kindern. Falls Ihnen auffällt, dass Sie zunehmend verschwommen sehen oder sehr blendempfindlich sind, empfiehlt sich ein Gang zum Augenarzt. 

Grauer Star lässt sich aber immer besser und individueller behandeln und eine Behandlung lässt sich in jedem Alter durchführen, meist anhand einer ambulanten Operation des grauen Stars mit einer Linsenimplantation, einer der häufigsten Eingriffe in Deutschland. Bei der Linsenimplantation wird die natürliche, getrübte Linse durch eine Intraokularlinse, also eine Kunstlinse ersetzt. Dafür ist meist nur eine örtliche Betäubung nötig und der Patient kann, sofern er gesundheitlich stabil und nicht gänzlich auf sich alleine gestellt ist, zeitnah wieder nach Hause gehen. Bei etwa 90 bis 95 Prozent der Patienten verbessert sich nach der Operation die Sehleistung deutlich.